Modeblog und Style Diary zwischen Maastricht und Münster – The Perfect Disease

Outfit | Thoughts | Auf dem Weg zum idealen Ich

By 24. Oktober 2014 Outfit, Thoughts

Bench-maastricht

Es ist verrückt. Ich gehe morgens in die Bib und sehe genau den gleichen Kerl an der selben Stelle wie am Abend zuvor als ich die Bib verlassen habe. Er ist früher da als ich und geht später nach Hause - wobei es oft so aussieht als wenn er einfach die ganze Nacht in der Bib verbracht hat.  Und so traurig es mir auch erscheint, setzt es mich unter Druck. Vielleicht muss ich auch mehr lernen. Ich will nicht schlechter sein. Ständig messen wir uns mit “besseren” Leuten. Wieso habe ich nicht so eine Figur? Wieso kriegt sie immer bessere Noten als ich? Verrate mir dein Geheimnis! Klar kann es nützlich sein, sich an einem höheren Standard zu messen, denn sonst wird man sich ja nie verbessern und dazu lernen. Das Problem ist jedoch, dass wir das Aussehen von ihr haben wollen, die Ausstrahlung von diesem Mädchen, die Intelligenz von ihm und das Selbstbewusstsein von dieser Person. Wir stellen uns unterbewusst die ideale Person zusammen und wollen uns an dieser unrealistischen Person messen. Scheitern ist da vorprogrammiert. Je mehr wir andere bewundern, desto mehr zweifeln wir an uns selbst und vergessen unsere eigenen Stärken, die höchstwahrscheinlich von anderen Leuten bewundert werden. Ich muss jetzt auch länger lernen; mehr Sport machen, mich professioneller schminken, stylischer anziehen. Unsere irrealen Vorstellungen von der Person die wir sein wollen verändert ständig, sobald jemand “besseres” daher läuft. Es ist ein Ziel, welches wir niemals erreichen werden. Ein Druck, der niemals nachlassen wird, wenn wir nicht endlich mal unsere eigenen Stärken erkennen und wertschätzen. Ich bin kein Mensch der pausenlos durchlernen kann. Schlauer wird es mich auch nicht machen. Ich sehe nunmal nicht so aus wie Shay Mitchell.  Mehr Schminke und schönere Klamotten werden mich auch nicht ähnlicher machen. Wir müssen erkennen dass unsere “ideale Person” unrealistisch ist, uns bessere Ziele setzen und akzeptieren dass jeder Mensch anders ist und auch man selbst wohl viel mehr zu bieten hat als man glaubt.

-EN-

It’s crazy. I am arriving at the library in the morning and that one guy is already sitting at the same spot as in the evening before when I left the library. He comes earlier than me and leaves later to go home, although it kind of seemed to me as if he was never leaving that place. But although this behavior seems rather sad, it kind of sets me under pressure. Maybe I have to study more too. I dont want to be worse than him. We are constantly comparing ourselves to “better” people. Why don’t I have such a body? Why does she always get better grades than me? Tell me your secret! Of course it can be beneficial, comparing yourself to a higher standard, because otherwise you will never learn and improve yourself. However, the problem is that we want her looks, his intelligence, that girl’s charisma and that guy’s humor. We are unconsciously establishing the ideal person out of many different people and then try to compete with that unrealistic creation.  It’s a predetermined failure. The more we admire other people, the more we question ourselves and forget about our own strengths, which are most probably also admired by other people, too. I need to do more sports; study harder, put on make up more professionally and dress up more stylish. The attributes of our unrealistic person are constantly changing whenever a “better” person comes along. It is an unattainable, unclearly defined goal. A pressure on our self-esteem, which will never decline unless we start recognizing and appreciating our own strengths. I am simply no person that can study 24/7, and even if I did, it would not make me more intelligent. Investing more money and time into my appearance will not make me look more like Shay Mitchell. We need to see that our “ideal person” is unrealistic and set clearer and more attainable goals. We need to  accept that every person is different and that we, ourselves, might have way more to offer than we think.

Boots* – Ugg Australia (here)
Bag – MCM Strasse Visetos
Shirt & Cardigan – H&M
Jeans – ZARA

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Photos by Elyse Isebia

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Outfit | Autumn Shades of Red

By 18. Oktober 2014 Outfit

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Ja, ich weiß. Irgendwie hab ich’s in letzter Zeit aber auch mit all den Rottönen. Das heutige Outfit bringt das nochmal ordentlich auf den Punkt würde ich sagen. (Dunkel)rot ist aber auch einfach eine so schöne warme, herbstliche Farbe. Ideal wenn es um einen herum kälter wird. Immerhin bin ich da nicht alleine – die Blätter werden auch rötlicher um die Jahreszeit… haha. Okay, blöder Vergleich.
Mein kreativer Output lässt wie man merkt zu wünschen übrig. Die Klausurphase zeigt also ihre Wirkung. In einer Woche ist’s jedoch vorbei und ich freue mich extrem, denn auf mich wartet neben einem sozialen Leben auch wieder ein Blogger Event. Kling doch schonmal besser als Biblife.
Ich hoffe ihr in Deutschland hattet einen guten Unistart, welcome back ihr Spätsünder!

-EN-

Yes, I know. Somehow all those shades of red really got me lately. Today’s outfit again emphasizes how much I am into this color at the moment. But indeed, it’s just such a lovely, warm & autumnally color. Perfect when everything around you is getting cooler. Buut I am not the only one turning red… the leaves are too! … Haha okay, that was a stupid comparison.

I guess you have noticed that my creative output leaves a little to be desired. Exam phase is showing its effect. But there is only one week left and then everything will go back to normal, finally. I am not only looking forward to a social life, but also to another blogger event. Sounds so much better than my life in the library…

// T-Shirt* – Glamorous.com (here)
// Skirt* – Glamorous.com (here)
// Loafers – New Look (similar here)
// Satchel – (similar here)
// Watch – Daniel Wellington 

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Photos by Elyse Isebia

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Outfit | Thoughts | Time for some Bright Red!

By 12. Oktober 2014 Outfit, Thoughts

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Bei uns ist es mal wieder so weit. Die Examweek steht schon so gut wie vor der Tür. Das bedeutet, dass das soziale Leben sowie alle anderen Aktivitäten außer lernen, essen und schlafen (und bloggen ;) ) erst einmal vernachlässigt werden müssen. Examweek erinnert mich immer wieder daran, wie schnell die Zeit vergeht – schon wieder neigt sich der Block dem Ende zu, schon wieder sind zwei Monate vergangen. Noch grober betrachtet, wird mir zur Zeit immer mehr klar, dass ich schon fast den halben Bachelor in der Tasche habe. Dabei liebe ich das Studentenleben. Es soll sich am besten so lange hinauszögern wie möglich. Ich will keine wichtigen Entscheidungen treffen. Läuft doch alles gut so.

Verhindern, dass die Zeit vergeht kann man offensichtlich nicht, aber man kann die Zeit besser nutzen; das Studentenleben besser auskosten. Einfach mal den ruhigen Serienabend gegen einen spontanen Abend in der Bar mit Freunden austauschen. Dieses Wochenende mal nicht nach Hause fahren. Auf die Party gehen von der man gedacht hat, dass sie scheiße wird. Und wenn sie wirklich scheiße ist, einfach woanders hingehen anstatt den Abend zu beenden. Es gibt so viele Wege die Zeit richtig zu nutzen, man muss nur endlich damit anfangen.

- EN - 

It’s this time again. Exam week is getting closer and closer. This means, not much time left for social life or other things than studying, eating, sleeping (and blogging ;)). The week of the exams always reminds me how fast time passes by – again the period is coming to an end; again two months have passed. From an even more abstract view, I have almost reached half-time of my bachelor’s program. But I simply love being a student. I would not mind if it lasted forever. I do not want to make important decisions. Everything is fine just the way it is.

Preventing the time from passing is obviously impossible, but all we can do is making better use of our time; enoying student life to the fullest. Swapping the chill series evening against a night in the bar with friends. Simply not driving home for the weekend. Going to that party which you thought would suck. And if it sucks, leave for a better place instead of going home. There are so many ways to make better use of your student life time, you simply have to start.

 

// Pullover* – Edited (here)
// Jeans* – Five Units (here)
// Bag – Topshop (similar here)
// Coat – Marc O’Polo  (similar here)
// Boots – Boutique in Maastricht (smiliar here)

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Outfit | Burgundy & Navy Blue Autumn Coat

By 9. Oktober 2014 Outfit

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Maastricht hat wirklich wunderschöne Ecken. Eines meiner Lieblingsorte ist der Marktplatz, auf dem sich das Rathaus befindet. Schon öfter musste der gute Platz als Location für meine Outfitfotos herhalten. Abgesehen davon kann man dort aber auch viele andere Sachen machen: Jeden Freitag gibt es zB. einen super Markt mit den leckersten Lebensmitteln. Jede Menge Cafés, sowie meine beiden Lieblings-Shisha-Cafés gibt’s dort auch zu finden. Ich habe mir jedenfalls jetzt vorgenommen, öfter meine Outfits and solch schönen Locations zu fotografieren  - so sehen nicht nur die Bilder besser aus, sondern so könnt ihr zusätzlich einen kleinen Einblick bekommen wie es hier so aussieht.

Abgesehen von der idealen Foto-Location, habe ich im Kolibrishop auch den perfekten Mantel für den Herbst gefunden – Einen dunkelrot/navyblue karierten Boyfriend Mantel von Nümph. Ich liebe diese warme Farbkombination einfach total und fühle mich richtig wohl in dem Mantel; also perfekt für die bald kommenden, tristen Herbsttage. Einen passenden Schal habe ich jedoch noch nicht gefunden. Ich glaube ein dunkelroter oder dunkelblauer, einfarbiger Schal würde am besten passen. Mhmh, mal sehen. Habt ihr schon den perfekten Mantel für diesen Herbst gefunden?

-EN-

Maastricht really has some beautiful spots. One of my favorites is the market. Here you find the lovely town hall, a really nice market where they sell fresh and delicious food every friday and of course my favorite two shisha cafés. No wonder, that I chose this area already for several outfit shoots. Anyway, I decided to take my outfit pictures more often at those lovely spots in Maastricht. In that way, not only the pictures turn out much nicer, but also you will get so see a little bit more of the city where I live. 

Apart from the ideal location, I also found the perfect coat for this fall – a burgundy/navy blue, plaid boyfriend coat from Nümph. I simply love this warm combination of colors and I feel so comfortable in it – so exactly what I need for the upcoming cold and dark fall days. I haven’t found a suitable scarf so far though, but I guess a unicolored dark red or dark blue one would work the best. Mhmh, I’ll see. Have you already found your perfect coat for this season?

 

// Coat* – Nümph via Kolibrishop (here)
// Jeans – Mango
// Boots – Deichmann (old)

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Photos by Elyse Isebia

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