Modeblog und Style Diary zwischen Maastricht und Münster – The Perfect Disease

Thoughts | Über Kreativität, Erfolg und Wohlfühloutfits

By 21. September 2014 Other, Outfit

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Kreativität kann sich unter hohem Arbeitsdruck nicht entfalten. Gleichzeitig ist aber Innovation der Schlüssel zum Erfolg. Aber muss man für Erfolg denn nicht hart arbeiten?

Seit fast zwei Jahren führe ich diesen Blog, jedoch verliere ich manchmal Sinn und Zweck aus den Augen. Ich schaffe es leider nicht mehr immer mit vollem Herzblut mit dabei zu sein, aber dennoch mache ich weiter.  Als ich heute einen Artikel für die Uni lesen musste, ist mir wieder klar geworden wieso. Zwischen all den Texten und Inhalten die ich lesen, verstehen und akzeptieren muss, brauche ich noch einen anderen Raum. Einen Raum, in dem ich nicht nur repliziere, sondern in dem ich selber Neues erschaffen und kreativ sein kann. Ich glaube, dass man genau diese Balance braucht um den Erfolgsdruck abzubauen den wir täglich in unserer Gesellschaft spüren. Jeder Blogpost ist ein kleines Erfolgserlebnis und das motiviert einen. Nicht nur dazu weiter zu bloggen, sondern auch sich in anderen Aspekten des Lebens mehr zuzutrauen. Hart zu arbeiten ist gut, jedoch kann die Energiequelle sehr schnell leer gehen, wenn man sich nicht einmal eine Auszeit nimmt um nach zu denken und kreativ zu sein.

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Passend zu den heutigen Gedanken, gibt es ein gemütliches Wohlfühl-Outfit. Ich trage meinen wunderschönen, neuen Cashmere Cardigan, den ich mir auf Me & My Style ganz nach meinem Geschmack gestalten durfte. Obwohl es so eine riesige Auswahl an Farben gibt, wollte ich lieber etwas schlichtes. Denn so ein hochwertiges Cashmereteil wird mich sicherlich mehrere Jahre warm halten und sollte demnach vielseitig kombinierbar sein.

-EN- 

In a high work pressure environment, creativity cannot flourish. At the same time, innovation is today’s key to success. But don’t you have to work hard to be successful?

I am writing this blog now for almost two and a half years, however, sometimes I forget why. Unfortunately I cannot always be with full body and soul at it, but still I keep on going. As I was reading a text for uni the other day, I again remembered why. Among all the literature I have to read, understand and accept, I also need another room. A room, where I do not simply replicate, but come up with new and creative things myself. This balance, is exactly what we need to resist today’s growing pressure to succeed. Each blog post is a little success to me, and this motivates me to keep going and also encourages me to believe more in myself, even in other aspects of my life. Working hard is important, but your source of energy can dry out very quickly if you dont spare a little time for reflecting and being creative. 

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Along with those thoughts, I want to show you a very comfortable outfit today. I am wearing my new, cozy cashmere cardigan from Me & My Style, which I could design myself! But among all the colors to choose from, I simply went for basic grey, as this piece will definitely keep me warm in the next years and therefore should be wearable with loads of other things.

 

Shirt – Primark / Necklace – Forever21 / Cashmere Cardigan* – Me & My Style (here) / Shoes – Pull&Bear
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Outfit | Paisley Dress and Perfect Customized Boots

By 17. September 2014 Outfit

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Wann kann man schon Stiefel ohne Strumpfhose tragen?! - Schon öfter hat es mich genervt wie Winter Modestrecken einem verkaufen wollen, Stiefel zu kurzen Röcken und dicken Pullis zu tragen. Entweder ist es so warm, dass man Beine zeigt und ein Pulli viel zu heiß wäre, oder es ist so kalt, dass man sich die nackten Beine abfrieren würde. Die Kombination war bislang also absolut nicht vereinbar mit dem deutschen Wetter…. bis jetzt! Endlich hat das Wetter genau die richtige Temperatur um so eine Kombi hin zu legen – und ich liebe es! Ein Kurze-Hose-zu-Ugg-Boots Wetter wird es jedoch nie geben… davon bin ich überzeugt!

Jedenfalls habe ich mich auch gefreut meine neuen Stiefel von DUO auszuführen. Das Besondere an ihnen ist, dass ich die gewünschte Schaftweite bei der Bestellung angeben konnte. So werden die Stiefel quasi individuell für einen hergestellt! Ich find’s einfach genial, vor allem weil die Schaftweite oft bei mir ein Problem ist. Lieber zu weit als zu schmal – das ist wohl die Devise vieler Stiefelmarken und genau deswegen gehen meine mickrigen Waden in vielen Stiefeln oft verloren. Da sind diese customized Stiefel genau das richtige für mich. Außerdem finde ich das Modell ziemlich cool, so ein bisschen Reiter-Style, aber kombiniert mit einem Boho-Kleid oder einer Bikerjacke wirken die Stiefel nicht mehr wie die von dem Mädchen aus dem Voltigierverein.

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When is it even possible to wear boots without stockings?! -  Already many times I got upset after seeing those winter fashion series where they actually want to makes us believe that its possible to wear boots without tights to a winter pullover. Well, it in real life, its either so warm that its way too hot for boots and you simply go with shorts and slippers, or it is so cold that your legs would freeze without stockings. Either way, this combination was rarely in compliance with the German weather… until now!  Now, finally the weather has the perfect temperature for such a combination – and I love it! However, a shorts-with-ugg-boots weather does not exist… that is for sure!

Anyway, I was also very pleased to wear my new boots from DUO or the first time. What’s so special about them, is the fact that you can indicate the size of bootleg  too! So basically, they customize the boots according to your shoe and calf size. This is especially perfect for me, as I always have problems with all those boots which mostly have a really wide bootleg. And besides, I love the style of the boots too! Although they remind me a lot of the girl next door which does horse riding, I think those boots can look fierce with a Boho dress or a Biker jacket!   

 

Paisley Dress* – Glamorous (get here) / Boots* – DUO (get here) / Belt – Pieces

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Shopping | Wie man ein Designerstück richtig kauft

By 14. September 2014 Other, Shopping

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Designertaschen, Designerschuhe, Designerklamotten – ob wir sie wirklich brauchen und ob der hohe Preis berechtigt ist steht beim heutigen Post außer Frage. Fakt ist, früher oder später wollen viele von uns konsumliebenden Fashionbloggern auch ein Designerpiece haben, und spätestens nach dem 129438 Instagrambild einer Chanel Boy, Phillip Lim oder Valentino Tasche, ist der Druck so groß dass wir es sogar erwägen zu investieren. Ja, investieren ist da der richtige Begriff. Ich glaube nämlich wenn man ein Auto oder sogar Aktien kauft geht man genau den gleichen gedanklichen Process durch. Wie viel will ich maximal ausgeben? Ist genau das hier das richtige für mich und werde ich davon genügend Nutzen machen? Wie viel Wert wird es in der Zukunft noch haben? 

Es ist in jedem Fall eine super schwierige Entscheidung, denn wenn man sich schon von seinem hart verdienten, lang angesparten Geld trennen wird, soll es sich ja auch lohnen. Zwar hat man sich damit abgefunden ‘ne ordentliche Stange Geld einzutauschen, aber manchmal kommt dann doch immer wieder der Geizkragen in einem raus. Neben den Momenten in denen man doch lieber wieder einen Rückzieher machen möchte und zu Zara rennen will um sich besser zu fühlen, weil man ja “nicht so viel Geld” ausgegeben hat, kann man auch versuchen beim Kauf des Designerpieces etwas zu sparen – man kauft das gute Teil einfach Second Hand, im nächsten Laden oder online bei Shops wie Rebelle. Immerhin ist Vintage ja voll in und so.

Jedoch gehört meiner Meinung nach zu so einem Kauf mehr dazu als nur den Artikel zu besitzen – Das Ganze Shoppingerlebnis ist selber auch etwas Wert. In den teuren Schuppen auf der KÖ oder im KaDeWe reinzulaufen, und den ganzen blöden Verkäuferinnen die einen angucken als wäre man ein totaler Möchtegern der sich mal schleunigst wieder zu H&M bewegen soll, so richtig eins reinzuwürgen mit “Ja, genau – die nehm ich!”.  Natürlich sollte die Hauptintention Sachen zu kaufen nicht dabei liegen andere Menschen neidisch zu machen, aber ehrlich gesagt, ist diese Situation doch wohl unbezahlbar.

Wenn man also in ein teures Designerpiece investiert, sollte man es in vollen Zügen genießen. Dazu gehört nicht nur das Einkaufserlebnis, sondern auch – und das muss sogar wirklich betont werden – die Tatsache das gute Stück nicht verstauben zu lassen und sie auch zu tragen und richtig zu genießen. Wir buchen ja auch keinen Urlaub um nicht hinzufahren.

Wie sehr ihr das Ganze, und wie steht ihr so zu Second Hand Designer Sachen? 

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Outfit | Summer, Tanned Skin and Neon Colors

By 13. September 2014 Outfit

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Sobald man nur ein wenig gebräunt ist, holen gleich alle ihre Neonklamotten raus – in einer Clubanlage ist das besonders auffällig. Aber nunja, der Neon-Overload ist berechtigt, denn zur Sommerhaut sehen diese Farben auch einfach viel besser aus als zur fahlen Winterhaut.
Also bin ich an dem Tag auf den Neonzug aufgestiegen und griff mal nicht zu schwarz, wie in diesem Look, sondern zu meinem strahlenden, korallfarbenen Top. Das strahlende, blaue All-In Armband ging jedoch mal gar nicht. Für all-you-can-eat habe ich das aber gerne in Kauf genommen ;)

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As soon as people are starting to get a tan, they directly get out their neon clothes – especialls on vacation, this is an extremely noticeable fact. But well, the neon-overload is quite justified, as it simply looks so much better on summer-skin than on pale winter-skin. So this day, I jumped on the neon train and combined my bright coral top with the asymmetric skirt, instead of a black top like I did in this look. That bright, blue all-in bracelet, however, was super ugly and annoying. But for all-you-can-eat I wore it with pride ;)

 

Top – ZARA / Skirt – Vero Moda / Sandals – Mango

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