Throughts | Controlled by Perfectionism

Ich schlage meinen Block auf, nehme meinen Lieblingskulli – der mit dunkelblauer Tinte, der so schön flüssig schreibt – und fange an zu schreiben. Oh ja, das wird eine richtig gute, übersichtliche  Zusammenfassung. Doch dann ist es passiert. Ich habe mich verschrieben; das “rn” sieht aus wie ein “m”. Scheiße. Tipp-Ex ist auch leer! Okay, ich muss von neu anfangen!

Es ist 20 Uhr und ich mache mich fertig zum Ausgehen. Outfit steht, jetzt ist das Make-Up dran. Ich hab Lust auf Cateyes, also auf gehts Eyeliner – Challenge accepted! Ich zieh den ersten Lidstrich am rechten Auge und, yesss, ist der gut geworden! Und jetzt das gleiche nochmal…  mhh, nicht schlecht, aber das geht symmetrischer! Also her mit dem Wattestäbchen… Diese Prozedur kann sich dann so 3 bis 4 Mal wiederholen und endet nicht selten eher in einem kompletten Desaster als in einem perfekten Lidstricht.

Falls ihr euch irgendwie in diesen Szenarien wieder erkennen könnt, dann dürft ihr euch wohl auch Perfektionist nennen. Demnach müssen gewisse Sachen einfach genau unserem Standard entsprechen und Fehler aufs kleinste minimiert werden. Dies betrifft vor allem Dinge bei denen wir glauben, dass wir sie besonders gut können und genau deswegen müssen wir uns das immer wieder aufs neue beweisen. Wenn wir unseren Standard erreichen, sogar übertreffen, fühlen wir uns bestätigt und sind stolz auf uns. Jedoch kann es auch so weit kommen, dass dieser Perfektionismus uns kontrolliert, extrem viel unserer Zeit in Anspruch nimmt und uns sogar mit einem schlechteren Ergebnis und großer Unsicherheit hinterlässt. Genau das wollten wir eigentlich vermeiden.

Perfektionismus (bis zu einem bestimmten Grad) ist nicht unbedingt was schlechtes,  nein, er hilft sogar uns weiterzuentwickeln und uns zu verbessern, vorausgesetzt jedoch dass wir ihn unter Kontrolle haben und nicht anders herum. In der Lage zu sein, an einem gewissen Punkt diese endlose Verbissenheit zu erkennen und einfach mal “Scheiß jetzt drauf!” zu sagen und zufrieden zu sein. Denn auch wenn es nicht perfekt ist, können wir stolz auf uns sein – und dabei viel Zeit und Nerven sparen.

-EN-

I take a new, white sheet of paper, my favorite pen – the one with the dark blue ink that writes so smoothly – and start writing. Oh yes, this is going to be such a good summary. But then it happend. I made a typing error; the “rn” looks like an “m”. Dammit. No Tipp-Ex  around. I guess I have to start all over!

It’s 8pm and Im getting ready for a night out. The outfit is already decided and now let’s do the make up. I’m going for cateyes. Challenge accepted! So I pull off the first eyeliner on my right lid and it turns out perfectly. Alright, same thing other side now… mh not bad, but I can do better! I take a cotton bud and the procedure starts again. And again. And maybe again until it often ends in a disaster rather than in a perfect eyeliner.

If you have recognized yourself in these scenarios, then you are probably also a perfectionist. Accordingly, some things just need to reach a certain standard while mistakes need to be reduced to a minimum. This is especially the case with things or activities, we believe we are extraordinary good at and therefore we have to prove it to ourselves every time. So once we have reached our standard, or even surpassed it, we feel confirmed and are proud of ourselves. However, it can also take a complete different way when we let the perfectionism take control over us: It will waste our time, make us insecure and leave us with an even worse result. And this is exactly what we were trying to avoid.

Perfectionism, up to a certain extent, does not necessarily have to be something bad, quite the contrary actually, as it helps us to grow and improve ourselves, however, only under the condition that we are able to control the perfectionist in us, and not vice versa. Meaning, at some point realizing our endless persistence and simply saying “Screw it!” and be content with what we have accomplished. Because even if it does not seem perfect to us, we can still be proud of ourselves and spare a lot of time and nerves.  

// Jacket – ZARA
// Jeans* – River Island (here)
// Sneakers* – River Island (here)
// Bag* – Blackfive (here)
// Denim Shirt – H&M

all_denim_lookNude_jacket_zaraall_denim_2 all_denim_look_2all_denim_with_nude Denim_lookall_denim-look2Pictures by Elyse Isebia 

 

I won the Entre Deux FashionBlog Battle!!

Ich weiß, ich habe euch in letzter Zeit ständig mit dem EntreDeux Fashionblog Battle genervt, aber meine Lieben, all die Bemühungen und das ständige “Kannst du bitte für mich voten?” haben sich gelohnt, denn ich habe gewonnen! Neben zwei anderen super Bloggern, Anouk und Marijke, darf ich nun einmal im Monat für EntreDeux bloggen und, jetzt kommt das Beste, jeden Monat für ein Jahr 250€ im EntreDeux vershoppen. Und habe ich bereits erwähnt, dass es dort einen ZARA gibt? Haha. Ich kann es wirklich noch kaum fassen und bin einfach unglaublich glücklich. Eine gute Freundin meinte heute zu mir, dass der Gewinn ja quasi wie ein Stipendium für’s Shoppen ist. Also vielen Danke EntreDeux, dass ihr mein Talent so unterstützt ;)

Neben des Votings (vielen, vielen Dank nochmal für eure Unterstützung!) und des Blogposts inklusive des Videos (hier zu sehen), hatten wir beim Finale eine besondere Aufgabe. Jeder der Finalisten musste innerhalb ein und halb Stunden ein Outfit shoppen und ein Model stylen. Außerdem haben wir alle ein Denim Shirt bekommen, welches wir auf jeden Fall nutzen sollten und deshalb mussten wir das Outfit quasi um das Shirt herum kreieren. Um das Ganze noch schwieriger zu machen durften wir jeweils nur einen Artikel aus jedem Shop kaufen und zusätzlich hat jeder von uns einen Shop zugewiesen bekommen aus dem man auf jeden Fall etwas shoppen musste. Ich musste etwas aus einer Bücherei kaufen und habe mich für ein Modemagazin entschieden, welches mein Model dann einfach locker in der Hand hielt. Ich habe mich für einen sehr starken Look entschieden für den ich verschiedene Materialien (Leder und Denim) genutzt sowie verschiedene Stile (rock-chic und sportlich) gemixt habe. Und ja, ich muss zugeben, ich finde meinen Look echt super… aber die Jury ja anscheinend auch :)

-EN-

I know I’ve been annoying you so much with the EntreDeux Fashionblog Battle, but my loves, eventually all the effort was worthwhile, because I won! Next to two other great bloggers, Anouk and Marijke, I was chosen to be one of the bloggers for the EntreDeux Blog and, now comes the even greater part, I will be given 250€ each month for a year to spend at the shops in EntreDeux. And, did I mention that there is a Zara in there? Haha. I still cannot believe it and I am so, soo happy. A good friend of mine told me today, that it’s basically a scholarship for shopping that we won. So, dearest EntreDeux, thanks so much for supporting my talent. ;)

So apart from the votings ( thanks so much for your support!!), and the blog post including the vlog (see it here), on the day of the finale we were challenged with another task. Each one of us had to shop an outfit, dress up and style a model within 1,5 hours. Furthermore, we were all given a denim shirt which we should include in the outfit and therefore we had to build a look around that shirt. To make it more difficult, we were only allowed to buy one item from each shop and we were assigned a shop where we had to buy something. Well, I got assigned a bookshop, which was okay, as I simply bought a fashion magazine for the outfit. I went for a very sophisticated look, including a mixture of materials- denim and leather – as well as a mixture of style – rock-chic and sporty. And to be honest… I love my look, haha! So did the jury I guess, as they appointed me as one of the winners. :) 

fashionblogbattle2 Fashionblogbattle Fashionblogbattle3 IMG_7889IMG_7879

Photos by: Entre Deux, Sluysmans Fotografie, SESSIBON Fashionshows & Events 

 

Denim Week | The Boyfriend Jeans

Ich habe eine Bucket List. Eine gedanklich abgespeicherte Liste mit all den Dingen die ich in meinem Leben einmal gemacht haben möchte. Die ultimative To-Do Liste, bei der Sachen abhaken mich besonders erfüllt und glücklich macht. Irgendwie kam ich jedoch noch nicht dazu diese Dinge nieder zu schreiben und ich denke auch nicht, dass ich es tun werde. Es ist zwar wundervoll Ziele zu erreichen, sie nicht zu erreichen und eine Liste mit unabgehakten Sachen ständig vor sich liegen zu haben ist jedoch viel deprimierender. Deshalb bleibt meine Liste wohl genau da, wo sie niemals an die Öffentlichkeit gerät.

Weit oben auf meiner Liste stand damals noch “Berlin Fashion Week besuchen”. Um das irgendwie hinzubekommen habe ich bei etlichen Gewinnspielen teilgenommen. Da ist natürlich nie was draus geworden. Also musste ich das selber in die Hand nehmen und so wurde mir dies bereits zwei Mal ermöglicht – durch meinen Blog. Mittlerweile habe ich auch schon die Amsterdam FashionWeek besucht und da wir nie-zufriedenen Wesen nach immer mehr streben, habe ich mir vorgenommen noch zwei weitere internationale FashionWeeks zu besuchen. Ich hoffe, dass ich auch das irgendwann abhaken kann, denn die NY FW über das Internet zu verfolgen ist doch nur halb so spaßig.

Heute gibt es übrigens Teil zwei der Denim Week… und es dreht sich um meinen neuen BF. Die Boyfriend Jeans; ein Modell was ich momentan absolut liebe, weil’s einfach verdammt cool aussieht.

-EN- 

I have a bucket list. A list, which is deeply embedded in my mind that contains all the things that I want to do in my life. An ultimate To-Do list, where ticking off things feels extremely satisfying and makes me really happy. But somehow I did not manage to write all this stuff down yet; actually I am not planning to do so either. While it feels great to reach his goals, not reaching them and having a stupid list in front of you all the time with all things you might never fulfill in your life is just depressing. Therefore, my list will stay right there where it will never reach the public nor become official.

Close to the top of this list used to be “Visit Berlin FashionWeek”. Therefore, I used to participate in quite some sweepstakes and of course with no big results. So I could not rely on luck any longer and soon I was able to tick it off my list – with the help of my blog. By now, I visited Berlin FW even twice and also went to Amsterdam FW. However, being a never-completely-satisfied person that always wants to achieve more and more, I decided to visit at least to other international FashionWeeks in the future. I hope that this plan works out, because watching NY FW through the internet is only half as fun as being there I guess.

Btw, today I have a second look for the Denim Week! And it is all about my new boyfriend. The boyfriend jeans; a model which I absolutely love at the moment, because, well, it simply looks extremely cool!

// Boyfriend Jeans* – River Island (here)
// Blouse* – River Island (here)
// Boots* – Clarks
// Coat – Mango (old)
// Bag – Zara (old)

Riverisland_outfit_springsummer2015 Boyfriend_Jeans_RI_3Boyfriend_Jeans_RI_6 Wickelbluse_RI Boyfriend_Jeans_RI_2 Wickelbluse_RI_2 BoyfriendJeans_Riverisland_2 wickelbluse_Riverisland Wickelbluse_weiß

Denim Week | The Distressed Skinny Jeans

Ich bin ein absoluter Jeans-Mensch und danke Levi Strauss für diese geniale Erfindung. Es gibt nämlich nichts gemütlicheres als eine perfekt sitzende Jeans – ja, meiner Meinung nach toppt sie sogar die gute Jogginghose! Denn im Gegensatz zu der Jersey Gammelhose, kann die Jeans eine echt gute Figur machen. Seitdem ich hier in Maastricht wohne und die ganze Zeit mit dem Fahrrad unterwegs bin, bin ich sogar noch mehr auf Hosen angewiesen. Radeln während ich einen Rock trage krieg ich nämlich nicht wirklich hin, vor allem nicht ohne dass dir alle Leute versuchen in den Schritt zu gucken. Ohjeee. Aber zum Glück gibt es heut zu Tage so viele verschiedene Jeans Modelle, darunter auch sehr feminine Schnitte. Deshalb widme ich diese Woche der Jeans und habe zwei Looks für euch vorbereitet. Im heutigen Outfit trage ich eine high-waist skinny Jeans, mein liebstes Modell, kombiniert mit einem monochromen Mantel und Stiefeletten. Insgesamt ein sehr frühlingshafter Look, aber das Wetter ist hier zur Zeit so schön, ich glaube der Frühling lässt sich schon ganz bald richtig blicken.

-EN- 

I am an absolute jeans-person and I thank good old Levi Strauss for this genius invention. There is nothing more comfortable than a perfectly fitting pair of jeans – yea, I think it even tops the jogging pants! Because in contrast to these loose sweat pants, jeans can actually make your legs looks great. Plus, since I live here in Maastricht and need to ride my bike all the time, I have to rely on pants even more. Biking and wearing a skirt does not really work out for me, but fortunately there are so many different jeans styles these days, among which you find some really feminine cuts. So, due to all of this love directed towards denim, I decided to dedicate this week to the jeans and have prepared two denim looks for you. In today’s outfit I am wearing my favorite jeans model, the high-waist skinny jeans, combined with a monochrome coat and booties. It’s a really nice look for spring, and when looking outside my window now, I feel like spring is coming very, very soon. 

// Jeans* – River Island (here)
// Coat* – Chicwish
// Boots* – Chicwish
// Bag – Topshop(old)
// Scarf – H&M

  Denim_Week_RI2Checked_black_whiteCoat_plaid_blackwhitetheperfectdisease_blogRanim_theperfectdiseasePlaid_coat_chicwishCoat_plaid_chicwish2Thanks to Amelie for the pictures!